Ökologische Getreidearten und Ölsaaten

ökologischer Mais (Zea Mays L.) ökologische Sojabohnen ungetoastet (Glycine max(L.) Merrill(=Soja hispida Moench))
ökologische Sojabohnen getoastet (Glycine max(L.) Merrill(=Soja hispida Moench))
ökologische Sonnenblumensamen (Helianthus annuus L.)
ökologischer Weichweizen (Triticum spp.)
ökologischer Hartweizen (Triticum Durum Desf.)
ökologischer Hafer (Avena sativa L.)
ökologische Gerste (Hordeum spp. L.)
ökologischer Dinkel
ökologische dicke Bohnen und Ackerbohnen (Vicia faba sott. eu-faba maior L.(=Faba vulgaris Moench))
ökologische Luzerne (Medicago sativa L.)
ökologische Sorghumhirse (Sorghum vulgare pers. o Sorghum bicolor (L) Moench)
ökologischer Sonnenblumenkuchen
ökologischer Sojabohnenkuchen
ökologischer Maiskuchen
ökologischer Rapskuchen
ökologischer Mais-Kürbis-Kuchen

Viele der oben genannten Rohstoffe sind normalerweise für die Tierfutterherstellung bestimmt, der Rest zur Lebensmittelherstellung. In den Vereinigten Staaten sind 70% des Getreideanbaus zur Tierfutterherstellung bestimmt. Diese Menge müsste sich bis 2030 noch um mindestens 50% erhöhen, damit der steigende Nahrungsbedarf der Schwellenländer gedeckt werden kann. Diese Daten sind sehr Besorgnis erregend, wenn man bedenkt, dass in der konventionellen Landwirtschaft Kunstdünger, Unkrautbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel benutzt werden, wozu noch die Probleme kommen, die aus der intensiven Tierhaltung entstehen: Verminderung der Biodiversität, Erosion, Treibhauseffekt, Wasser- und Bodenverschmutzung und durch Ammoniakemission bedingter saurer Regen. Nach Angaben der FAO ist die Viehwirtschaft für 18% des globalen Treibhauseffekts verantwortlich.

Aus diesem Grund gibt es im Belgischen Gent seit Mai 2009 einen offiziell verordneten Tag pro Woche mit rigoros vegetarischer Kost. Für den Umweltschutz und laut vieler Ärzte auch für unsere Gesundheit sollten wir den Fleischverzehr begrenzen und möglichst Fleisch aus biologischer Tierhaltung essen. Beim ökologischen Anbau werden nämlich zur Bekämpfung von Parasiten, Krankheiten und Unkraut natürliche, unschädliche Methoden angewandt, die durch die EG-Verordnung klar beschrieben sind. Es werden beste Bodenbedingungen entwickelt und geeignete Sorten verwendet, die eine natürliche Resistenz gegen Parasiten und Krankheiten haben. Das Vorhandensein von natürlichen Feinden wird begünstigt und ein geeignetes Fruchtwechselprogramm angestrengt.